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Pressemitteilungen 14.05.2020

Neue Impact-Strategie an den Schwellenmärkten

Neue Impact-Strategie an den Schwellenmärkten

Die Union Bancaire Privée (UBP) erweitert ihr Angebot an Schwellenmarktlösungen in Staatsanleihen mit einer neue, auf die Frontier Markets fokussierten Strategie.


Sie bildet eine Ergänzung zu der im September 2018 lancierten Impact-Anlagelösung. Damit baut die UBP ihre Strategie weiter aus, in Unternehmen zu investieren, die einen Beitrag zur Lösung globaler Probleme wie Ressourcenknappheit, Klimawandel und Armut leisten. Zusätzlich hat die Bank mit der Schaffung eines Impact-Beirats und eines Impact-Investmentkomitees die Governance-Strukturen in diesem Bereich gestärkt.

Ziel der neuen Impact-Strategie ist es, durch Anlagen in börsennotierte Unternehmen in Schwellenländern nicht nur eine finanzielle Rendite, sondern auch einen messbaren Effekt in den Bereichen Soziales und Umwelt zu erzielen. Das Portfolio umfasst 35 bis 45 aus Überzeugung ausgewählte Unternehmen aus sechs Themenfeldern analog zu den UN-Nach-haltig-keitszielen: Grundbedürfnisse, Gesundheit & Wohlbefinden, inklusive und faire Wirtschaft, gesunde Ökosysteme, Klimastabilität und nachhaltige Gemeinschaften. Im Zentrum stehen innovative Unternehmen, die mit ihrer Geschäftstätigkeit einen positiven Einfluss anstreben und sich gleichzeitig durch kräftiges Wachstumspotenzial auszeichnen. Zu den Erstanlagen gehören Unternehmen aus den Bereichen erneuerbare Energie und Energie-speicherung, Transport-Disruption, innovative Lebens- und Gesundheits-versicherungen sowie Mikro-finanzierung.

Mathieu Nègre (Head of Emerging Equities) und Eli Koen (Emerging Equities Portfolio Manager) übernehmen die Verwaltung als Co-Manager. Dabei werden sie von zwei Analysten und Simon Pickard unterstützt, der nach einer erfolgreichen Karriere im Bereich Schwellenmarktinvestments die UBP im Bereich Impact-Investing berät. Die Titelauswahl erfolgt auf Grundlage des hauseigenen IMAP-Scoring-Modells*. Dieses ermöglicht eine objektive Beurteilung der Wirkungsintensität einer Investition auf einer Skala von 0 bis 20. Mindestanforderung für die Aufnahme in das Portfolio oder zumindest auf die Watchlist ist ein Scorewert von 12.

Die UBP hat jedoch nicht nur ihre Produktpalette im Impact-Investing ausgeweitet, sondern zur Gewährleistung höchster Nachhaltigkeitsstandards mit zwei speziell dafür zuständigen Organen, dem Impact-Beirat und dem Impact-Investmentkomitee, auch den Governance-Rahmen in diesem Bereich strukturell gestärkt.

Vorsitzende des Impact-Beirats ist Anne Rotman de Picciotto, Mitglied des Verwaltungsrates der UBP: Die Funktion dieses Gremiums besteht darin, innovative Ideen und Konzepte externer Experten aus Bereichen ausserhalb des Investment Managements in das Produktangebot der Bank einzubringen. Der Beirat prüft alle sechs Monate die nicht-finanzielle Performance, d. h. die Wirkungsintensität der Unternehmen, die den Impact-Produkten der UBP zugrunde liegen. Im Impact-Beirat sind folgende Nachhaltigkeits¬experten vertreten:

  • Jake Reynolds, Executive Director, CISL (Cambridge Institute for Sustainability Leadership)
  • Kanini Mutooni, Managing Director of Europe, Middle East and Africa bei Toniic, dem globalen Aktionsnetzwerk für Impact-Investing-Anleger
  • Tony Juniper, Vorsitzender von Natural England, einer britischen Regierungsbehörde für Naturschutzberatung und -planung, und Aktivist, Autor und Nachhaltigkeitsberater, Executive Director for Advocacy and Campaigns für den WWF-UK

Die Funktion des Impact-Investmentkomitees besteht darin, die Kompetenzen der Bank in diesem Bereich weiterzuentwickeln und Best Practice-Branchenstandards zu integrieren. Den Vorsitz führt Simon Pickard, weitere Mitglieder sind u. a. Victoria Leggett (Head of Impact Investing), Rupert Welchman (Impact Portfolio Manager), Karine Jesiolowski (Head of Responsible Investment, Asset Management) und Didier Chan-Voc-Chun (Head of Multi-Management and Fund Research).

Nicolas Faller, Co-CEO Asset Management der UBP, dazu:

«Vor dem Hintergrund der Coronakrise mit ihren verheerenden Auswirkungen wird noch deutlicher, wie wichtig Impact-Investing langfristig als ein Instrument ist, Lösungen in Bereichen auf den Weg zu bringen, in denen in unseren Gesellschaften derzeit noch Defizite bestehen. Diese neue Strategie und unser starker Governance-Rahmen für Impact-Anlagen unterstreichen unser anhaltendes Engagement für nachhaltige Investitionen. Wir sind der Ansicht, dass Unternehmen, welche zur Lösung der dringlichsten Probleme unserer Welt beitragen, in den kommenden Jahrzehnten zur Erzielung eines beständigen Wachstums ideal positioniert sein werden.»

Der Bereich Impact-Anlagen bei der UBP profitiert auch von der engen Zusammenarbeit und Partnerschaft mit dem Cambridge Institute for Sustainability Leadership (CISL) und der Mitgliedschaft in der Investment Leaders Group (ILG), einem ausgewählten Netzwerk von Pensionskassen, Versicherern und Asset Managern, welche die ESG-Praxis fördern möchten. Die ILG bietet eine einzigartige Plattform für die Verzahnung von akademischer Forschung und modernste Unternehmensführung. Die UBP hat im Zuge ihres kontinuierlichen Engagements für nachhaltige Investitionen auch 2012 die United Nations Principles for Responsible Investment (UN PRI) unterzeichnet. Sie ist zudem Mitglied von Swiss Sustainable Finance (SSF) und Sustainable Finance Geneva (SFG).

* Das von der UBP entwickelte IMAP-Scoring-Modell steht im Zentrum des Anlageverfahrens und ermöglicht eine objektive Beurteilung der Wirkungsintensität eines Unternehmens. IMAP steht für Intentionalität, Materialität, Additionalität und Potential. Für jedes Segment wird ein Scorewert von maximal 5 vergeben, sodass maximal ein Gesamtwert von 20 erreicht werden kann.

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