Die Union Bancaire Privée verzeichnet ein kräftiges Wachstum des Reingewinns um 40,4% auf CHF 169,4 Millionen
- Der Reingewinn verzeichnete per Ende Juni 2026 ein kräftiges Wachstum von 40,4% auf CHF 169,4 Millionen verglichen zum Vorjahreswert von CHF 120,7 Millionen.
- Die verwalteten Kundenvermögen siedelten sich bei CHF 193,5 Milliarden an, eine Steigerung um CHF 9,0 Milliarden gegenüber Ende 2025.
- Der Erfolg aus der Geschäftstätigkeit erhöhte sich im ersten Halbjahr 2026 um 10,4% auf CHF 812,5 Millionen verglichen zum ersten Halbjahr 2025.
Die UBP kündigt per Ende Juni 2026 einen Zuwachs der verwalteten Kundenvermögen um 4,8% auf CHF 193,5 Milliarden an, verglichen mit CHF 184,5 Milliarden per Ende 2025. Dieser war in erster Linie der positiven Entwicklung an den Finanzmärkten seit Anfang Jahr sowie der Wertentwicklung der Verwaltungsmandate und Anlagefonds der Bank zu verdanken. In US-Dollar ausgedrückt ergäbe sich ein Anstieg der verwalteten Kundenvermögen auf USD 239,8 Milliarden verglichen mit USD 232,9 Milliarden per Ende 2025.
Der Erfolg aus der Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 10,4% auf CHF 812,5 Millionen verglichen zum Vorjahresbetrag von CHF 736,0 Millionen. Diese zweistellige Zunahme war vor allem der intensiveren Handelstätigkeit der Kunden und dem Anstieg der verwalteten Kundenvermögen zuzuschreiben, die eine Steigerung der Kommissionen und Gebühren auf CHF 471,1 Millionen (+16,5%) zur Folge hatten. Der höhere Erfolg aus der Geschäftstätigkeit war auf den Nettoerfolg aus dem Zinsengeschäft von CHF 275,8 Millionen (+4,0%) sowie den Erfolg aus dem Handelsgeschäft von CHF 64,2 Millionen (+5,9%) zurückzuführen; darin widerspiegelt sich auch die rege Aktivität von Treasury & Trading (T&T).
Der Betriebsaufwand blieb stabil (+1,8%), was von einem disziplinierten Kostenmanagement zeugt und die Nutzung von Synergien nach Abschluss der Integration von Societe Generale Private Banking (Schweiz) AG und SG Kleinwort Hambros Bank Limited verdeutlicht.
Die kurzfristige Mindestliquiditätsquote (Liquidity Coverage Ratio, LCR) von 233,8% und die Kernkapitalquote (Tier 1) von 22,5% veranschaulichen nach wie vor die Fähigkeit der Bank, nach Abschluss von zwei bedeutenden Übernahmen, hohe Eigenmittel und eine robuste Bilanz aufrechtzuerhalten.
«Unsere Halbjahresergebnisse wurden sowohl von den positiven Entwicklungen an den Finanzmärkten als auch von der Straffung der Geschäftsabläufe im Zuge der beiden jüngsten Akquisitionen beflügelt. Wir verdanken dies dem unermüdlichen Engagement unserer Teams, denen es gelungen ist, innerhalb eines Jahres, zwei Banken in der Schweiz und im Vereinigten Königreich zu integrieren»
Guy de Picciotto, CEO der UBP
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