Als Bank, für die die medizinische Forschung zu den Schwerpunkten ihres philanthropischen Engagements zählt, stellte die UBP im Oktober dieses Jahres das Thema Gesundheit in den Mittelpunkt ihrer gemeinsamen Prioritäten und brachte Mitarbeiter aus der gesamten Gruppe zusammen, um Spenden für den Kampf gegen Brustkrebs zu sammeln.

„Pink October“ ist eine jährlich stattfindende weltweite Kampagne, die vor über dreißig Jahren in den USA ins Leben gerufen wurde. Sie umfasst Aufklärungsveranstaltungen, Spendenaktionen, Bildungsprogramme sowie Initiativen zur Unterstützung der Brustkrebsforschung und der Patientenversorgung. Angesichts von fast 2,5 Millionen Frauen (99 % aller Brustkrebsfälle), bei denen jedes Jahr die Diagnose gestellt wird, und rund 8,2 Millionen Menschen weltweit, die mit Brustkrebs leben, ist diese Kampagne aktueller denn je.

Die UBP hat sich in diesem Jahr der Kampagne angeschlossen; ihre wichtigste Spendeninitiative war ein bankweiter Fotowettbewerb. Für jede Person, die auf einem Foto zu sehen war und dabei ein rosa Accessoire trug oder in der Hand hielt, versprach die UBP eine Spende. Mehr als 600 Mitarbeiter nahmen daran teil und übertrafen das gemeinsame Ziel bei weitem. Die Mittel wurden an vier Wohltätigkeitsorganisationen verteilt, eine in Genf, eine im Vereinigten Königreich und zwei in Asien.

„Der ‚Pink October‘ erinnert uns daran, dass Aufklärung, Prävention und Früherkennung einen Unterschied machen können. Ich bin stolz auf das breite Engagement der UBP – von Wellness-Veranstaltungen bis hin zu Gemeinschaftsspaziergängen – und dankbar für die Begeisterung aller, die sich für diese Sache eingesetzt haben.“

Nikolett Kovacs, Corporate Sustainability Manager.

Die Kampagne umfasste zudem ein Programm mit lokalen Initiativen:

  • In Genf berichtete die Brustkrebsaktivistin und Brustkrebsüberlebende Mélanie Tanner, Gründerin der Carac Rose Foundation, gemeinsam mit einem Onkologie-Experten über ihre Erfahrungen
  • In Hongkong nahmen Kollegen an einem Vortrag zur Brustkrebsaufklärung teil, der gemeinsam mit der Hong Kong Breast Cancer Foundation organisiert wurde
  • In Paris veranstaltete das Krankenhaus und Forschungszentrum Gustave Roussy eine Messe in den Büroräumen, während die Kollegen im Rahmen eines Lauf- und Radfahrwettbewerbs die zurückgelegten Strecken erfassten
  • In Singapur bot die Breast Cancer Foundation einen Vortrag zur Brustkrebsaufklärung sowie einen Informationsstand an
  • In London nahmen die Mitarbeiter an einem Webinar zum Thema „Frauengesundheit im Laufe des Lebens“ sowie an einem Workshop zur Frauengesundheit teil
  • In Gibraltar begingen die Mitarbeiter den „Think Pink Day“ mit Aktivitäten rund um das Thema Rosa und einem 40-minütigen „Walk for the Girls“ in der Mittagspause

Die Heilungschancen bei Krebs hängen von einer frühzeitigen Diagnose, Vorsorgeuntersuchungen, einer wirksamen Behandlung und umfassenden Krebsversorgungsleistungen ab. Die „Global Breast Cancer Initiative“ der Weltgesundheitsorganisation zielt darauf ab, die Brustkrebssterblichkeit um 2,5 % pro Jahr zu senken, mit dem Ziel, bis 2040 2,5 Millionen Todesfälle zu verhindern, indem diese Faktoren verbessert werden.

„Es gibt immer noch zu viele Frauen über 50, die zu einer kostenlosen Vorsorgeuntersuchung eingeladen werden, aber den Termin nicht wahrnehmen. Nur durch eine Vorsorgeuntersuchung kann ein Tumor sehr früh erkannt werden, und eine frühzeitige Erkennung kann wirklich Leben retten. Lassen Sie sich also bitte untersuchen und sagen Sie es weiter!“

Mélanie Tanner, Brustkrebsüberlebende und Aktivistin, Gründerin der Wohltätigkeitsorganisation „Carac Rose“

Jeder hat schon einmal miterlebt, welchen Schaden Brustkrebs anrichten kann – sei es am eigenen Leib oder durch jemanden, den man kennt –, ganz gleich, wo man lebt und welche Sprache man spricht. Daher war diese Mobilisierung für eine gute Sache die bislang größte bei der UBP und hat ein starkes Gemeinschaftsgefühl geschaffen.

Der „Pink October“ erinnert daran, aufmerksam zu sein und Prävention ernst zu nehmen. Er ist zudem ein starker Motor, der die Mittelbeschaffung ankurbelt, um den Menschen zu helfen, die Hilfe benötigen, und die Forschung voranzutreiben.

Es war herzerwärmend zu sehen, wie sich die Kollegen mit Begeisterung für dieses gemeinsame Anliegen zusammengeschlossen haben!