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Impact investing

Impact investing

Das Global Impact Investing Network (GIIN) definiert Impact-Anlagen als «(...) Investitionen in Unternehmen, Organisationen und Fonds mit der Absicht, neben den finanziellen Gewinnen auch soziale und ökologische Auswirkungen zu erzielen.»


Bis vor kurzem beschränkte sich dieser Ansatz weitgehend auf privates Risikokapital bzw. Private Equity. In den jüngsten Jahren hat eine Weiterentwicklung dieser Investitionsart und eine Ausweitung auf börsennotierte Wertschriften stattgefunden. Damit bieten sich attraktive Möglichkeiten, nicht nur langfristig interessante und stabile Renditen, sondern auch soziale und/oder umweltfreundliche Auswirkungen zu erzielen. Das Universum der börsennotierten Unternehmen ist riesig. Der neuartige Ansatz von Impact-Anlagen, zu dem auch die Ausübung aktiver Eigentumsrechte (Beteiligung und Stimmrecht) gehört, beinhaltet viel Potenzial, um positive Veränderungen herbeizuführen.


Mit börsennotierten Aktien Gutes tun

Unser kontinuierliches Engagement für nachhaltiges Wealth Management hat uns veranlasst, unsere Expertise für verantwortungsbewusstes Investieren um Impact-Anlagen zu erweitern. Wir sind fest überzeugt, dass der Finanzsektor eine massgebliche Rolle in der Schaffung einer nachhaltigen Wirtschaft spielen kann und muss.

Die Zugänglichkeit dieser Art von Anlagen ist ein wichtiger Faktor, um wirklich Veränderungen zu bewirken. Jeder Anleger soll die Möglichkeit haben, seine finanziellen Ziele mit ethischen Anliegen zu verbinden. Das Potenzial zur Nutzung der Kapital- und Aktienmärkte für positive Zwecke ist immens, denn sie bringen Impact-Anlagen in die breite Öffentlichkeit.

Unternehmen sind einem zunehmenden Druck ausgesetzt, innovative Lösungen und Technologien zu entwickeln, die ein harmonisches Miteinander von Mensch und Planeten ermöglichen. Dieser Trend hat für die Anbieter dieser Lösungen hohe Kapitalzuflüsse zur Folge. Solche Unternehmen zu unterstützen, gehört zu den Grundsätzen von Impact-Anlagen, denn sie sollten am besten positioniert sein, um langfristig ein schnelleres Wachstum und eine höhere Rentabilität zu verzeichnen.

Die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele dienen dabei zunehmend als Wegleitung zur Identifizierung möglicher Kandidaten.

Messung der Wirkungsintensität

Ein weiterer Grundsatz ist die Messung der nicht-finanziellen Rendite, d. h. der Wirkungsintensität einer Investition. Sie ermöglicht es dem Anleger, sich ein ganzheitliches Bild über die Wertentwicklung seines Kapitaleinsatzes zu machen.

Wichtigste Merkmale von Impact-Anlagen

  • Erzielung einer finanziellen Rendite; Impact-Anlagen sind nicht als Synonym von Wohltätigkeit zu verstehen
  • Förderung von positiven Veränderungen für Gesellschaft und Umwelt
  • Verwendung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele als Wegleitung
  • Produkt-/Dienstleistungsangebot des Unternehmens steht im Zentrum, nicht die Geschäftsführung
  • Neben der finanziellen Performance Messung der Auswirkungen für Gesellschaft und Umwelt
  • Innovation spielt in den betreffenden Unternehmen eine wichtige Rolle
  • Langfristiger Anlagehorizont
  • Aktive/s Eigentumsrechte/Engagement

Anlagephilosophie und Anlageverfahren

Die börsennotierten Unternehmen, die sich am besten für Impact-Anlagen eignen, sind meistens innovative und disruptiv wirkende Unternehmen. Unsere Bank hat zur Auswahl der geeigneten Kandidaten eine eigene Methode entwickelt. Im Zentrum des Anlageverfahrens steht das IMAP-Scoring-Modell, das es unseren Experten ermöglicht, die Wirkungsintensität der analysierten Unternehmen zu bewerten.

IMAP basiert auf vier Grundsätzen:

  • Intentionalität – mögliche Kandidaten müssen mit ihrem Geschäftsmodell eine klare Strategie verfolgen
  • Materialität – welcher Anteil des Umsatzes stammt aus Geschäftsbereichen mit positiver Wirkung?
  • Additionalität – bezieht sich auf die Einzigartigkeit der Geschäftssparte; verfügt das Unternehmen über Patente, komplexe Technologie, Marktführerschaft?
  • Potenzial – sind Produkte/Dienstleistungen zukunftsverändernd, d. h. könnten sie signifikant positive Folgen für die Welt haben?

Welche Rolle spielt direktes Engagement?

Impact-Investing mit börsennotierten Werten ist ein ziemlich neuartiger Bereich. Die wirksamste Methode, um wirklich Einblick in die «Intentionalität» eines Unternehmens zu erhalten, ist die direkte Kontaktaufnahme. Ein konstruktiver und ehrlicher Dialog mit der Geschäftsleitung liefert zudem die notwendige Motivation und Unterstützung. Dadurch sollte das Unternehmen eine weiter gehende Messung und Offenlegung seiner nicht an finanzielle Kennzahlen gebundenen Resultate vornehmen, die den Anlegern wichtig sind. Aktives Engagement ist in alle Phasen des Anlageverfahrens integriert, von der ersten Analyse eines Unternehmens bis zur Beurteilung der Wirkung.


Head of Impact Investing

Victoria Leggett

Head of Responsible Investment for Asset Management – kam 2010 als Portfolio Manager zur UBP und hat 15 Jahre Investmenterfahrung. Sie begann ihre berufliche Laufbahn im Corporate Finance und war bei Threadneedle als Analystin für europäische Aktien tätig. Victoria hat einen BA in Geschichte und Deutsch der University of Durham.


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