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Unter SMID Caps sind Gesellschaften mit kleiner und mittlerer Kapitalisierung - sogenannte Small und Mid Caps - zu verstehen, also kotierte Unternehmen kleiner und mittlerer Grösse. Zur Berechnung der Kapitalisierung wird die Zahl der Aktien mit dem Marktwert jeder im Umlauf befindlichen Aktie multipliziert.

Es bestehen keine allgemeinen Grenzwerte für die Kategorisierung von Small und Mid Caps. So gelten in den USA zum Beispiel Gesellschaften mit einer Kapitalisierung zwischen USD 300 Millionen und USD 2 Milliarden als Small Caps. Die europäische Mehrländerbörse Euronext stuft Unternehmen mit einer Kapitalisierung von weniger als EUR 150 Millionen in diese Kategorie ein, während sie diejenigen mit einem Börsenwert zwischen EUR 150 Millionen und EUR 1 Milliarde den Mid Caps zuteilt.

Da für SMID Caps in der Regel weniger Analystenberichte erstellt werden und sie generell illiquider als grosse Kapitalisierungen sind, können sie kurz- und mittelfristig eine höhere Volatilität aufweisen. Da sie aber noch nicht die Reifephase erreicht haben, bieten SMID Caps tendenziell eine attraktivere Gewinnentwicklung. So können sich SMID Caps besser gegen die Unwägbarkeiten der makroökonomischen Entwicklung schützen, weil der Verlauf ihres Aktienkurses vor allem von ihrem Wachstumspotential abhängt oder von der Möglichkeit, dass sie Ziel eines Übernahmeangebots werden könnten. Dies gilt aber nur solange sie in einem eher begrenzt internationalen Geschäftsfeld tätig sind, also ihren Umsatz nicht im Ausland erzielen. Aus diesen Gründen bringen diese Unternehmen echte Diversifikationsvorteile für ein Aktienportfolio mit sich.

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