1. Newsroom
  2. Zürich ist ein zentrales Standbein für die UBP
Menu
UBP in der Presse 02.04.2019

Zürich ist ein zentrales Standbein für die UBP

Zürich ist ein zentrales Standbein für die UBP

Le Temps (29.03.2019) - Vor genau vier Jahren hat die UBP die Privatbank Coutts übernommen. Heute verwaltet UBP 25 Milliarden Franken in der Wirtschaftsmetropole der Schweiz und hat damit ihre Kundenvermögen innerhalb von fünf Jahren verdoppelt. Wir haben Adrian Künzi, Leiter der UBP Zürich, getroffen.


Die UBP ist in Zürich zur Nummer 1 der Westschweizer Vermögensverwaltungsbanken aufgestiegen. Sie beschäftigt insgesamt 240 Personen (in 220 Vollzeitstellen) in der Wirtschaftsmetropole. Das sind einige mehr als die 110 Angestellten, die Pictet & Cie, die Nummer 2 auf diesem Finanzplatz, angibt.

Die Bank UBP, welche im Besitz der Familie de Picciotto ist, verwaltet in Zürich 25 Milliarden Franken Vermögen (weltweit sind es fast 130 Milliarden Franken). Die anderen Finanzinstitute machen keine Zahlenangaben nach Standort.

Im Laufe der vergangenen fünf Jahre konnte UBP Zürich demnach ihre Kundengelder verdoppeln. Im gleichen Zeitraum erweiterte die Genfer Bank ihr Personal um rund hundert neue Angestellte. Sie verdankt ihr Wachstum mehreren Übernahmen, u. a. dem Erwerb des Privatkundengeschäfts der ABN Amro im August 2011 (insgesamt 11 Milliarden Euro an Vermögenswerten), der Lloyds im Mai 2013 (insgesamt 10 Milliarden Franken) sowie der Coutts Ende März 2015 (30 Milliarden Franken).

Die Auswirkungen der Coutts-Übernahme

«Die Übernahme von Coutts war für uns die wichtigste Akquisition, denn der Grossteil der Kundengelder wurde in Asien und auch in Zürich verwaltet (7 Milliarden),» sagt Adrian Künzi, der seit 1. März 2018 die UBP Niederlassung in Zürich leitet.

Die Genfer Privatbank unterhält seit über zwanzig Jahren eine Vertretung am Zürichsee. Das Gebäude an der Bahnhofstrasse 1, in dem die Privatkunden empfangen werden, ist seit der Übernahme der NordFinanz Bank in 1995 in ihrem Besitz. Die Spezialisten im Asset Management sind in einem anderen Gebäude an der Claridenstrasse 22 untergebracht. UBP und Pictet sind sogar Nachbarn, seit letztere unlängst ankündigte, sie habe mit dem «Leuenhof» den ehemaligen Sitz der Bank Leu, einst sechstgrösstes Schweizer Finanzinstitut, übernommen.

Internationale Kundschaft

«Die UBP hat ihren Erfolg in Zürich nur teilweise den jüngsten Übernahmen zu verdanken,» erläutert Adrian Künzi. «Andere Faktoren haben unsere Entwicklung ebenfalls gefördert. Dazu zählen eine starke Unternehmenskultur und die Zugehörigkeit zu einer Familienbank, was gleichbedeutend ist mit einer übersichtlichen und klaren Führungsstruktur sowie schlanken Entscheidungsprozessen. Und letztendlich hat auch das Knowhow unserer Investmentteams einen grossen Beitrag geleistet,» ergänzt der Chef der UBP Zürich.

Die Kundschaft sei sehr international aufgestellt. Von der Zürcher Niederlassung aus werden nicht nur Nordeuropa, sondern auch die Wachstumsmärkte Osteuropa, der Nahe Osten und Lateinamerika betreut. Die Kundenberaterteams sind zu gleichen Teilen auf die Schweiz, Europa, Osteuropa, den Mittelmeerraum und Nahen Osten sowie auf unabhängige Vermögensverwalter verteilt.

Die Zürcher Niederlassung widmet sich aber nicht nur ausschliesslich den Privatkunden. Sie ist darüber hinaus das Kompetenzzentrum der Bank für Bereiche des Research, der Verwaltung von Schwellenmarktanleihen oder der Entwicklung Strukturierter Produkte. So hat Norman Villamin, der Chief Investment Officer (CIO) der Bank, seinen Arbeitsplatz in Zürich, ebenso wie einer der beiden Co-Heads der Sparte Asset Management. Die Niederlassung Zürich ist demnach für die UBP Gruppe ein zentrales Standbein, betont Adrian Künzi.

150 Milliarden Franken Kundenvermögen im Visier

Die Genfer Bank, die als Pionierin im alternativen Geschäft gilt, hat ihr Angebot kürzlich im Bereich Private Equity, Privatmarktanlagen sowie Investitionen in Realwerte erweitert.

«In einem aktuell von hohen Aktienbewertungen geprägten Umfeld beobachten wir wieder ein deutlich grösseres Interesse der Kunden für Alternative Anlagen.»

Mittelfristig strebt die UBP ein Wachstum der Kundenvermögen auf 150 Milliarden an. «Ich bin zuversichtlich, dass die Niederlassung Zürich signifikant zu diesem Wachstum beitragen wird,» führt Adrian Künzi aus. Dies könnte möglicherweise auch über neue Akquisitionen geschehen, sollte sich die Gelegenheit dazu ergeben.

UBP Zurich

Kuenzi-Adrian-150x150.jpg
Adrian Künzi
CEO UBP Zurich

Expertise

Impact investing - Contributing to a more sustainable future

What are the key features of impact investing?

Read more

Meistgelesene News

UBP in der Presse 24.04.2020

Is your low-carbon portfolio destroying the planet?

Responsible Investor (22.04.2020) - An investor who focuses solely on low carbon emissions could end up investing in polluters, while excluding some of the most important providers of solutions to the climate emergency.

UBP in der Presse 28.04.2020

How to hedge when volatility itself becomes volatile

Professional Pensions (24.04.2020) - The fastest bear market in history ends one of the longest-ever bull markets

UBP in der Presse 21.08.2020

Does private education generate positive impact?

Environmental Finance (14.08) - There is a strong argument for saying that private education has no place in impact investing because education is a basic public good that should be freely accessible to all. 

Auch lesenswert

UBP in der Presse 12.10.2020

Wenn der Privatbankier sich neu erfindet

Le Temps (12.10.2020) - Es gibt wenige Berufe, in denen man sich aufgrund des externen Umfelds immer wieder komplett neu erfinden muss. Für den Privatbankier gilt dies ohne Zweifel.

UBP in der Presse 09.10.2020

FRNs: an attractive medium-term opportunity

Institutional Money (08.09.2020) - FRNs offer an attractive risk/reward profile at the effective lower bound

UBP in der Presse 29.09.2020

Adrian Künzi: «Ich habe den Bruch gesucht»

Finews (28.09.2020) - Adrian Künzi ist bei der Union Bancaire Privée weiter aufgestiegen, wie er im Interview mit finews.ch verrät. Kunden gewinne man nicht mit dem besten Kostensparprogramm, darum werde die Bank weiter investieren.