1. Newsroom
  2. Wachstum, Reife, Rückgang oder Restrukturierung?
Menu
UBP in der Presse 04.12.2017

Wachstum, Reife, Rückgang oder Restrukturierung?

Wachstum, Reife, Rückgang oder Restrukturierung?

Handelszeitung (04.12.2017) - Wie mittels der Analyse von Unternehmen und des Cash Flow Return On Investment- (CFROI) Lebenszyklus Alpha generiert werden kann.


Die Höhe und Entwicklung der Cash Flow-Renditen eines Unternehmens sind konsistente Indikatoren für die Fähigkeit der Geschäftsleitung eines Unternehmens für den Anleger Mehrwert zu schaffen. Denn Unternehmen neigen zu ähnlichen Rentabilitätszyklen, was sektor- und länderübergreifende Vergleiche zulässt.

Oft unterschätztes Renditepotential

Junge Unternehmen tätigen signifikante Investitionen in Anlagen und haben hohe Entwicklungskosten, weshalb der CFROI vorerst niedrig ausfällt. Dank steigender Erträge verbessert sich die Kostendeckung alsbald und der CFROI steigt an bei weiterhin gutem Anlagewachstum. Eine Investition in ein Unternehmen in der Wachstumsphase kann sehr einträglich sein, geht aber mit erhöhtem Risiko einher. Attraktive Schweizer Unternehmen, die sich in diesem Stadium befinden, sind Straumann, AMS und VAT; international zählen Technologiekonzerne wie Google, Facebook und Sunny Optical dazu.

Die CFROIs von Unternehmen, welche die Reifephase erreicht haben, tendieren dazu, in Richtung der Kapitalkosten zu sinken, da die hohen Erträge Konkurrenten anziehen. Ebenso können Produkte aufgrund neuer Technologien oder geändertem Konsumverhalten veralten. Denken wir nur an die Entwicklung von klassischen Mobiltelefonen zu den heutigen Smartphones oder daran, wie der Einzelhandel von Online-Formaten verdrängt wird.

Etwa 5-10% aller Unternehmen sind aber in der Lage, nachhaltig hohe CFROIs über eine überdurchschnittlich lange Zeit zu erzielen. Investitionen in solche Unternehmen zahlen sich aus, da ihre Bewertung dieses Renditepotential oft unterschätzt. In der Schweiz gehören Partners Group, Geberit und Givaudan in diese Kategorie; internationale Beispiele sind Henkel, L’Oréal und Mastercard.

Eine signifikante Verschlechterung des CFROI führt typischerweise zu einer Restrukturierung, Neuausrichtung oder aber der erfolgreichen Entwicklung neuer Produkte, um einen Bankrott abzuwenden. Investitionen in Unternehmen in dieser Phase sind mit höherem Risiko verbunden, können aber sehr rentabel sein, wenn die Massnahmen erfolgreich sind und das Unternehmen erneut in die Wachstumsphase eintritt. In der Schweiz führen Gurit, Clariant und Bucher erfolgversprechende Restrukturierungen durch. International bieten sich in den Energie- und Rohmaterialsektoren Anlagemöglichkeiten wie EOG, BHP und Rio Tinto.

Von unterbewerteten Unternehmen profitieren

Ein CFROI-basierter Anlageansatz beispielsweise setzt auf die Identifikation unterbewerteter Unternehmen entlang ihres CFROI-Lebenszyklus. Neben Unternehmen mit hohen und stabilen CFROIs wird auch in solche in der Wachstums- und Restrukturierungsphase investiert. Die Gewichtung der drei Kategorien hängt vom Status des Konjunkturzyklus ab: in ungewissen Zeiten wird ein grösserer Anteil in Gesellschaften mit hohem und nachhaltigem CFROI investiert. Gegenwärtig stützen die weltweiten BIP-Prognosen und Einkaufsmanagerindizes die Konjunktur, weshalb Gesellschaften mit stark wachsendem CFROI bevorzugt werden.

Mehr erfahren

TAYLOR JOLIDON Eleanor.jpg

Eleanor Taylor Jolidon
Co-Head Swiss & Global Equity

MOELLER Martin.jpg

Martin Moeller
Co-Head Swiss & Global Equity

Insight

Navigating wealth succession in Asian families

Wealth succession is complex, emotional and can be costly if not managed properly

Read more

Meistgelesene News

UBP in der Presse 02.04.2019

Zürich ist ein zentrales Standbein für die UBP

Le Temps (29.03.2019) - Vor genau vier Jahren hat die UBP die Privatbank Coutts übernommen. Heute verwaltet UBP 25 Milliarden Franken in der Wirtschaftsmetropole der Schweiz und hat damit ihre Kundenvermögen innerhalb von fünf Jahren verdoppelt. Wir haben Adrian Künzi, Leiter der UBP Zürich, getroffen.

UBP in der Presse 26.03.2019

UBP is ready for all Brexit eventualities

AWP (25.03.2019) - Union Bancaire Privée (UBP) anticipated the uncertainties surrounding future relations between the United Kingdom and the European Union. By expanding in London with the acquisition of ACPI and maintaining a strong presence in Luxembourg, the Geneva bank is prepared for any outcome, as its CEO Guy de Picciotto explained to AWP.

UBP in der Presse 03.04.2019

Taking on more credit risk

Option Finance (21.03.2019) - With economic growth returning to normal, the end of central-bank monetary tightening and an upturn in volatility, bond management could benefit from three main approaches: gradually taking on more credit risk, increasing duration, and seeking liquidity.

Auch lesenswert

UBP in der Presse 13.09.2019

Asset TV Masterclass : Fixed Income

With interest rates at rock bottom, bond markets have become very expensive. So why would anybody want to invest in fixed income? Where does the balance between risk and reward lie in these markets and how are central banks responding to slower growth?

UBP in der Presse 11.09.2019

How the private banking industry has changed

Monaco for Finance (12.09.2019) - A few months ago Sérène El Masri became the Site manager of the Monaco branch of Union Bancaire Privée (UBP), a bank she joined in 2017 in Geneva as head of its private banking activities for Monaco, Luxembourg and the French-speaking regions. This bold banker shared her first impressions of the Monaco market with us.

UBP in der Presse 26.08.2019

UBP fast-tracks its private banking operations in Asia

Hubbis (22.08.2019) - Michael Blake is CEO of the Asian private banking operations of Union Bancaire Privée (UBP) and is presiding over a phase of dramatic growth for the business in Asia, where assets under management have surged more than 50% since 2016.