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Pressemitteilungen 18.01.2018

Die UBP steigert Reingewinn um 25 Prozent auf CHF 220,4 Millionen

Die UBP steigert Reingewinn um 25 Prozent auf CHF 220,4 Millionen

Die Bank verbucht per Ende 2017 eine Steigerung des Reingewinns um 25 Prozent auf CHF 220,4 Millionen. Dies entspricht einer Erhöhung um CHF 44 Millionen gegenüber dem Vorjahreswert von CHF 176,4 Millionen. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbessert sich auf 64,1 Prozent (gegenüber 67,9% Ende 2016) und veranschaulicht die höhere Rentabilität der UBP Gruppe. Die verwalteten Kundengelder erfahren eine Zunahme um 5,9 Prozent von CHF 118,3 Milliarden auf CHF 125,3 Milliarden.


Rentable Investitionen

Die letztjährige Hausse der Finanzmärkte, die sich die Bank zunutze machen konnte, brachte den Erfolg aus der Geschäftstätigkeit auf CHF 1,045 Milliarden (verglichen mit CHF 934,6 Millionen Ende 2016). Dieser Zuwachs war ausserdem den um 14,2 Prozent höheren Gebühren zuzuschreiben. Dazu trugen einerseits die signifikante Steigerung der Vermögen von Privatkunden mit Verwaltungs- oder Beratungsmandat und andererseits die Zunahme der Zinsmarge um 10,1 Prozent bzw. CHF 25 Millionen unter dem Einfluss gestiegener Zinsen auf den US-Dollar bei.

Die Betriebskosten blieben mit einem Anstieg um 5,5 Prozent, von CHF 634,7 Millionen Ende 2016 auf CHF 669,6 Millionen Ende 2017, unter Kontrolle. Beeinflusst wurden sie durch die vollständige Bilanzierung der Integration von Coutts in Asien (die im April 2016 abgeschlossen wurde) und die in dieser Region vorgenommenen Personaleinstellungen. Sie beinhalten auch die Kosten im Zusammenhang mit regulatorischen Bestimmungen und die bedeutenden Investitionen in die Digitalisierung unserer Bank.

Das Betriebsergebnis vor Rückstellungen erfuhr gegenüber dem Vorjahreswert von CHF 191,9 Millionen eine Zunahme um 41,4 Prozent und erreichte damit CHF 271,2 Millionen. Diese war den Courtagen und Beratungsgebühren aus der guten Performance unserer Mandate im Asset Management sowie der Lancierung neuer Produkte und innovativer Anlagelösungen zu verdanken.

Die Steigerung des Reingewinns um 25 Prozent von CHF 176,4 Millionen auf CHF 220,4 Millionen belegt die deutlich höhere Rentabilität der Gruppe und das auf 64,1 Prozent verbesserte Kosten-Ertrags-Verhältnis (67,9 Prozent Ende 2016).

Per 31. Dezember 2017 beliefen sich die verwalteten Kundengelder auf CHF 125,3 Milliarden, was einer Erhöhung um CHF 7 Milliarden bzw. 5,9 Prozent gegenüber den CHF 118,3 Milliarden ein Jahr zuvor entsprach. Die günstige Finanzmarktentwicklung, Nettozuflüsse von institutionellen Kunden in Höhe von CHF 2,5 Milliarden und Privatkundengelder aus den Schwellenländern vermochten die Abflüsse aufgrund der steuerlichen Regularisierung von mehrheitlich nicht-europäischer Kunden aufzuwiegen.

Die verwalteten Kundengelder stiegen zwischen Ende Dezember 2015 und Ende Juni 2016 von 110 Milliarden CHF auf 113,5 Milliarden CHF. Die Übertragung der Kundenvermögen aus der Übernahme von Coutts Asien im April dieses Jahres in Höhe von  8,2 Milliarden CHF konnte die negativen Wechselkurseffekte (-1,6 Milliarden CHF), die Abflüsse im Asset Management und den Abgang von Privatkunden im Zusammenhang mit dem laufenden Steuerregulierungsprogramm (insgesamt 2,6 Milliarden CHF) vollumfänglich auffangen.

Unverändert robuste Finanzbasis

Die Eigenmittelausstattung (Tier 1) nach der Coutts-Übernahme lag bei 22,3 Prozent. Dieser Wert, der den von Basel III und der FINMA vorgeschriebenen Mindestsatz deutlich übertrifft, belegt die solide Finanzbasis der UBP Gruppe. Die Bilanzsumme betrug 28,66 Milliarden CHF, woraus sich eine Mindestliquiditätsquote von 273,1 Prozent ableiten lässt.

„Die Übernahme des internationalen Private-Banking-Geschäfts von Coutts beginnt erste Früchte zu tragen, wie die Steigerung von Ertrag und verwalteten Kundengeldern veranschaulicht. Zusammen mit einer guten Kostenkontrolle konnten wir dadurch unsere Rentabilität in einem schwierigen, von Ungewissheit und Volatilität geprägten Finanzmarktumfeld verbessern“, erläuterte Guy de Picciotto, CEO der UBP.

 

Financial Results as at 31 December 2017

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