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Analysen 20.04.2017

Anlage-perspektiven 2.Quartal 2017

Anlage-perspektiven 2.Quartal 2017

Im zweiten Quartal dürfte das Wachstum seine gute Entwicklung fortsetzen, die auf den positiven Trend in den USA, die robuste Wirtschaftstätigkeit in Asien und die besseren Prognosen in der Eurozone zurückzuführen ist. Dank des festeren Gewerbes und des anziehenden Konsums sollte das Wachstum in den wichtigsten Regionen synchron verlaufen und nachhaltig ausfallen.


Auf Einen Blick

  • Trotz politischer Ungewissheit entwickelt sich das Wachstum weltweit synchron und nachhaltig. 
  • Die EZB sollte mit der Fed gleichziehen und in der zweiten Jahreshälfte einen neutraleren politischen Kurs fahren. 
  • In den wichtigsten Regionen der Welt nähert sich die Kerninflation 2%, obwohl sie sich in der Eurozone in den kommenden Monaten stabilisieren sollte. 
  • Steigende Löhne und mögliche Steuererleichterungen nähren den Aufwärtstrend der US-Inflation. 
  • Hartwährungsanleihen aus Schwellenländern entschädigen die Anleger mit einer relativ guten Rendite, verglichen mit hoch bewerteten Schuldpapieren aus Industrieländern. 
  • Die Normalisierung der Geldpolitik in der Eurozone sollte die Zinsvolatilität in dieser Region befeuern. 
  • Die weltweit hohen Aktienkurse gehen in erster Linie auf historisch hohe Bewertungen in den USA zurück. 
  • Aktien aus Japan, den Schwellenländern und, in geringerem Masse, aus Europa bieten in relativer Hinsicht bessere Gelegenheiten als US-Aktien. 
  • Die Märkte der Eurozone preisen gegenwärtig die Möglichkeit eines Siegs der Populisten bei der kommenden Präsidentschaftswahl in Frankreich unzureichend ein. 
  • Alternative Strategien, einschliesslich auf Risikoprämien fokussierte und marktneutrale Strategien, werden angesichts der hohen Aktien- und Anleihenbewertungen zunehmend attraktiver.

US-Wachstum entspricht seinem Trendwert – warten auf die Reformpläne für den Staatshaushalt

Der robuste Verbrauch und das Stimmungshoch im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor sollten das Wachstum in den USA auf 2%-2,5% halten. Die Fundamentaldaten erweisen sich für die Konsumenten nach wie vor als positiv, denn es herrscht praktisch Vollbeschäftigung und der Häusermarkt ist gesund. Die Stimmungsaufhellung der letzten Monate in Unternehmerkreisen sollte in den kommenden Quartalen zu einer Steigerung der Unternehmensinvestitionen führen.

Da das Wachstum der US-Wirtschaft praktisch auf seinem Potentialwert liegt, ergibt sich aus den kräftigen fiskalpolitischen Impulsen das Risiko einer höheren Inflation, die mit steigendem Lohndruck und grösseren Haushalts- und Handelsdefiziten einhergeht. Fallen die Impulse niedriger als erwartet aus, sollte sich das US-Wachstum auf dem Trend von 2%-2,5% ansiedeln, womit das Risiko einer Überhitzung begrenzt ausfallen sollte. Die US-Notenbank sollte daher mit der graduellen Normalisierung ihrer Geldpolitik fortfahren und in den kommenden Quartalen wie erwartet zwei weitere Zinserhöhungen vornehmen.

Schwellenländer: Exporte und Konsum als wichtigste Antriebskräfte

In den Schwellenländern dürfte der Ausblick in den nächsten Quartalen relativ ausgewogen ausfallen und dies trotz der Befürchtungen einer zunehmend protektionistischen Politik in den Industrieländern. Dank dem Konsum und der akkommodierenden Politik hat sich das Wachstum in den vergangenen Monaten stabilisiert. Ausserdem weist das verarbeitende Gewerbe nun ein positives Momentum auf und die Exporte legen vor allem in Asien zu.

In China dürfte sich das Wachstum mithilfe des kräftigen Privatverbrauchs und globaler Investitionen um die 6,5% stabilisieren. Nach dem Treffen zwischen Trump und Xi Jinping sind die Ängste im Hinblick auf einen Kalten Krieg an der Handels- und Devisenfront zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften abgeflaut. Derweil strafft Peking die Geldzügel weiter mit dem Ziel, Reformen im Bankensektor durchzusetzen, eine grössere Blase am Immobilienmarkt zu vermeiden und die Kapitalflüsse zu stabilisieren.

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Michaël Lok
Group CIO and Co-CEO Asset Management

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Norman Villamin
CIO Private Banking

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Patrice Gautry
Chief Economist


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