1. Newsroom
  2. Die Suche nach Carry spricht für Schwellenländer- anleihen
Menu
UBP in der Presse 23.11.2016

Die Suche nach Carry spricht für Schwellenländer- anleihen

Die Suche nach Carry spricht für Schwellenländer- anleihen

institutional-money.com - Denis Girault ist sich sicher: "Während die Renditen von Anleihen aus den Industriestaaten weiter unter starkem Abwärtsdruck stehen, stellen Schwellenländeranleihen erneut eine attraktive Diversifizierungslösung dar. "


Nachdem die Schwellenländer in den letzten Jahren arg gebeutelt wurden, befinden sie sich nun in einer Phase der strukturellen Stabilisierung. Dabei sind die wichtigsten Risikofaktoren bereits in den Anleihekursen eingepreist.

Poltische Unsicherheiten zwingen EZB & Co. zur Fortsetzung des Drucks auf Zinsen

Es ist damit zu rechnen, dass die Anleiherenditen in den Industriestaaten weiter sinken werden. Aufgrund der erneut auftretenden wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten sehen sich die wichtigsten Zentralbanken gezwungen, weiterhin Druck auf die Zinsen auszuüben. In der Eurozone sorgt die EZB mit ihrem Programm zum Ankauf von Aktiva für einen Überfluss an Liquidität, sodass die Anleiherenditen weiter sinken. Die Rendite 10-jähriger deutscher Bundesanleihen liegt daher mittlerweile im negativen Bereich. Das derzeitige Renditeniveau der US-Staatsanleihen wiederum spiegelt nicht mehr die tatsächliche wirtschaftliche Situation in den USA wider, die sich derweil durch eine eher konstante Inflation und ein relativ gleichmässiges Wachstum auszeichnet.

Schwellenländeranleihen werden wieder attraktiver

„Aufgrund der kärglichen Renditen in den Industriestaaten sind mehr denn je Alternativen gefragt. Vor diesem Hintergrund beginnt wieder Kapital in die Schwellenländeranleihen zu fliessen. Diese gewinnen nach einer mehrere Quartale dauernden Unsicherheit wieder an Attraktivität“, meint Denis Girault, der das Bondmanagement für Schwellenländer bei der UBP leitet. Aus makroökonomischer Sicht befinden sich die Schwellenländer in einer Phase der strukturellen Stabilisierung, da es zahlreichen Ländern in den letzten Monaten gelungen ist, ihre Leistungsbilanz wieder ins Lot zu bringen. Auch die Stabilisierung der Rohstoffpreise ist ein positiver Impulsgeber. „Diese Trends sprechen für Schwellenländeranleihen. Trotz der Rally, von der die Anlageklasse in den letzten Monaten profitierte, sind wir der Auffassung, dass immer noch Potenzial für eine Spreadverengung und somit für einen Kursanstieg vorhanden ist“, erklärt er.

Ein selektiver Ansatz bei Investitionen

Die jüngste Verlagerung der Risikofaktoren nach Europa darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass immer noch einige Bedenken in Bezug auf die Schwellenländer bestehen. Das grösste Risiko stellt derzeit die unzureichende Solvenz des chinesischen Bankensektors dar. „Unerwartete Meldungen aus China könnten zu Anspannungen am Markt führen. Wir stellen aber fest, dass der Grossteil der Risiken bereits ermittelt wurde und in den Kursen der Schwellenländeranleihen eingepreist ist.“ Insbesondere durch eine Diversifizierung der Positionen auf globaler Ebene und durch einen selektiven Investitionsansatz können die Risiken verringert werden. Das Team bevorzugt eine aktive und uneingeschränkte Bond-Picking-Strategie. „Wir analysieren jeden Titel einzeln und wählen die Papiere dann anhand ihrer Fundamentaldaten und ihrer Bewertung aus“, so Denis Girault.

Originalartikel


GIRAULT Denis.jpg

Denis Girault
Head of Fixed Income

 

Asset class

Japanese equities

Why the current outlook makes a compelling case for Japanese equities

Watch the videos

Meistgelesene News

UBP in der Presse 02.04.2019

Zürich ist ein zentrales Standbein für die UBP

Le Temps (29.03.2019) - Vor genau vier Jahren hat die UBP die Privatbank Coutts übernommen. Heute verwaltet UBP 25 Milliarden Franken in der Wirtschaftsmetropole der Schweiz und hat damit ihre Kundenvermögen innerhalb von fünf Jahren verdoppelt. Wir haben Adrian Künzi, Leiter der UBP Zürich, getroffen.

UBP in der Presse 03.12.2018

Union Bancaire Privée – eine Bank ganz in Familienhand

The Straits Times (25.11.2018) - Der CEO will die UBP zu einer der grössten Banken in Familienbesitz machen.

UBP in der Presse 26.03.2019

UBP is ready for all Brexit eventualities

AWP (25.03.2019) - Union Bancaire Privée (UBP) anticipated the uncertainties surrounding future relations between the United Kingdom and the European Union. By expanding in London with the acquisition of ACPI and maintaining a strong presence in Luxembourg, the Geneva bank is prepared for any outcome, as its CEO Guy de Picciotto explained to AWP.

Auch lesenswert

UBP in der Presse 23.05.2019

Handelsstreit stützt Goldpreis

Finanz und Wirtschaft (18.05.2019) - Seit Ende Februar deckelten ein erstarkter Dollar und festere Aktienmärkte den Goldpreis.

UBP in der Presse 20.05.2019

Grenzen zwischen privaten und institutionellen Kunden schwinden

Le Temps (20.05.2019) - Professionelle Vermögensverwalter mussten sich der Erkenntnis stellen: die Grenzen zwischen privaten und institutionellen Kunden schwinden zusehends. Auch die Bedürfnisse, die bislang jedem Segment eigen waren, passen sich mehr und mehr an.

UBP in der Presse 09.05.2019

China is the place to invest in equities

Bilan (24.04.2019) - Since China joined the WTO in 2001 and adopted a capitalist approach to its economy, investors have viewed the local financial markets with an equal mix of hope and fear.